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Beitrag von Johanna Anker am 10.03.14 22:28

Die Lienzer Nachrichten

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Die Lienzer Nachrichten ist eine progressive Wochenzeitung, die in Lienz verlegt wird und zu den geachtetsten Printmedien Livorniens zählt.
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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Felix Peter Callixt am 12.03.14 20:51

In einer Pressemitteilung gibt die Zentralbank bekannt, Staatsanleihen in Höhe von 14 Millionen Gulden zu erwerben.

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Herzog von Born
Großkanzler des Königs
Vorsitzender des Kronrates


quidquid agis, pudenter agas et respice finem.
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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Johanna Anker am 23.03.14 13:36

Die Pressemitteilung wird an die Wirtschaftsredaktion weitergeleitet.
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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Johanna Anker am 01.06.14 19:13

Altburg. Nach einer durch Sektempfänge und Feiertagspausen wiederholt unterbrochenen wochenlangen Debatte hat das Unterhaus am 27. Mai den Haushalt der Krone für das Fiskaljahr 2014 angenommen. 33 Abgeordnete aus dem Regierungslager stimmten für die Vorlage, während 27 ihr ihre Zustimmung versagten. Drei enthielten sich der Stimme. In einer nervenaufreibenden Abstimmungsphase unter hoher Stimmbeteiligung war bis zuletzt nicht klar, ob die Regierung Seiner Majestät mit dem Haushalt 2014 nicht Schiffbruch erleiden würde. Mit dem nun vorliegenden Ergebnis ist die liberal-christdemokratisch-föderalistische Koalition unter Premierminister stuck mit einem blauen Auge davongekommen. In der Debatte wurde die Haushaltsvorlage wegen ihrem rigiden Sparkurs und den geplanten Rüstungsausgaben scharf kritisiert. Die Abstimmung hat gezeigt, daß die neu aufgelegte bürgerliche Koalition mit ihrer relativ knappen Mehrheit in wichtigen Fragen eine eigene Mehrheit mobilisieren kann, offenbarte jedoch auch Schwächen und Brüche innerhalb des Regierungslagers. Nach einem kurzzeitigen Ausscheiden der Föderalisten aus dem Kabinett kehrte die FLM unter Freiher Andreas Failler wieder in die Regierung zurück. Ein deutlicher Zuwachs an Macht und Einfluss durch die Übertragung des Innenressorts an die Föderalistische Partei versüsste Failler die Rückkehr an den Kabinettstisch. Es ist in der Haushaltsabstimmung definitiv sichtbar geworden, daß die Regierung keinesfalls geschlossen ist und nicht alle Abgeordnete der Koalitionsparteien dem Haushalt zugestimmt haben – vielmehr gab es einige Enthaltungen und Abwesenheiten. Wieviele Regierungsabgeordnete nicht aufgrund terminlicher Fragen, sondern aus Dissens der Abstimmung ferngeblieben sind, bleibt ungewiss. Ungenannte Kreise aus den Oppositionsreihen sprechen einer Regierung, deren Abgeordnete nicht alle für den Haushalt votieren, die Fähigkeit zu erfolgreichem Regieren ab. Die nun folgende Debatte über den außenpolitischen Kurs des Königreiches und die darauffolgende Abstimmung wird die Kraft der Regierung Stuck II auf eine harte Bewährungsprobe stellen. Die Regierung Stuck steht jedenfalls weiterhin auf einen sehr wackeligen Stuhl.
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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Martin Kurz am 03.06.14 10:07

Wackeliger Stuhl? Frechheit! Reine Unterstellungen! Die Lienzer Nachrichten halt...

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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Johanna Anker am 06.08.14 16:49

Professor Jakob Meier unterrichtet Philosophie an der Universität Altburg. Er steht der linksliberalen Demokratischen Partei vor, neben der Arbeiterpartei die wichtigste Oppositionspartei. Professor Meier stellt sich den Fragen von Johanna Anker.

Anker: Herr Professor, Sie sind Philosophieprofessor und Politiker. Was kann die Staatskunst von der Philosophie lernen?

Meier: Sokrates hat die Staatskunst gewissermassen als Untergattung der Philosophie verstanden. Nur ein reflektierter, ethisch verantworteter Mensch kann ein guter Politiker sein. Dazu muss er nicht akademisch gebildet sein. Ein berühmter Philosoph sagte einst, der weiseste Mensch der ihm je begegnete, sei ein Hirte gewesen.

Anker: Sie stehen der sozialliberalen Demoktatischen Partei vor. Ist diese Partei bürgerlich oder links? Wofüt steht sie überhaupt?

Meier: Wir sind eine liberale Partei. Als solche sind wir natürlich zunächst einmal keine Partei des sozialistischen Spektrums. Wir denken allerdings, daß Freiheit nicht ohne Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich möglich sein kann.

Anker: Ihre Partei ist zu klein, um Anspruch auf den Posten des Regierungschefs stellen zu können. Wonach streben Sie?

Meier: Das würde ich so nicht sagen. Fragen Sie mich das nach den Wahlen nochmal, wenn wir doppelt so groß sind!

Anker: Müssen wir in unserem Land Privillegien der Oberschicht reduzieren?

Meier: Ja, davon bin ich überzeugt. Es spielt leider immer noch eine Rolle für den Erfolg, ob jemand als Kind eines Herzogs oder eines Arbeiters geboren wird. Das müssen wir ändern.

Anker: Als Professor sollte Ihnen die Bildung ein wichtiges Anliegen sein. Um die Grundschulbildung ärmerer Familien im ländlichen Raum und insbesiondere von Eltern mit Migrationshintergrund steht es schlecht. was kann die Politik hier beitragen?

Meier: Sie vergessen, daß ich Oppositionspolitiker und nicht Bildungsminister bin! In der politik der Regierung läuft eine ganze Menge ganz viel schief. Ich habe den Eindruck, daß Stuck Bildung nicht wichtig ist.

Anker: Ist es moralisch richtig, daß Livornien Truppen im Ausland stationiert hat?

Meier: Wir müssen unsere postkolonialen Strukturen überwinden und unsere Vergangenheit aufarbeiten. Unsere Geschichte gibt uns jedoch auch Verantwortung. Wir können nicht aus der Goldküste abziehen und sagen, seht selbst zu!

Anker: Woher beziehen Sie Ihren Kaffee?

Meier: Aus dem Supermarkt. Sie sprechen sicher die Fair-Trade Frage an. Existenzsichernde Löhne und gerechte Handelsmargen sind wichtig Frau Anker.

Anker: Wenn Sie nur drei Bücher auf eine einsame Insel mitnehmen könnten, welche wären es?

Meier: Ein Lexikon, das Photoalbum meiner Hochzeit und die Bibel. Die Bibel ist ein phantastisches Buch. Sehr viel Philosophie und ein realistisches Menschenbild.

Anker: Ist ein Zweiparteiensystem demokratischer als unsere undurchsichtigen Koalitionsabkommen?

Meier: Ich finde es richtig, daß auch kleinere Parteien eine parlamentarische Vertretung anstreben können.

Anker: Zuletzt die alte Frage nach Zentralismus versus Regionalismus. Als lienzer Blatt ist unser Haus schon einmal kein Vertreter des altburger Establisments. Soll weniger von Altburg aus geregelt werden und wenn ja was?

Meier: Der Zentralismus ist so schlecht nun auch wieder nicht. Effizienz und Kostenminimierung sind große Vorteile. So viel regelt Altburg gar nicht. Sie sehen doch in Lienz, daß die Kommunalpolitik selbständig bestimmt werden kann. In Lienz ist Altburg doch recht weit weg.

Herr Professor, vielen Dank für das Intrerview!
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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Johanna Anker am 11.08.14 9:48

Regierungsumbildung offenbart wahren Kurs Stucks


von Johanna Anker

Altburg. Nachdem am 21. Juli die LBA die Regierung stürzte, wurden nun am Samstag die personellen Konsequenzen gezogen. Die drei liberalen Minister traten aus dem Kabinett Stuck II zurück, das nun nach der Auflösung des Unterhauses wenigstens bis zu den Wahlen weiter im Amt bleibt. Außenminister und Kanzler Laplace, Verteidigungs- und Bildungsministerin de Martinez aus Niederlivornien und Justizminister Pontneuf haben Seiner Majestät ihr Amt zur Verfügung gestellt. Nun hat Premierminister Stuck die Nachfolger bestimmt, die am 9. August ernannt wurden. Martin Kurz von der CDL, bisher Staatssekretär im Handelsministerium, übernimmt Bildung und Justiz. Der Föderalist Beat Ziegler wird Außenminister und August Oldengart, der Graf von Aalen (CDL) wurde zum Verteidigungsminister und Kanzler ernannt. Mit dieser personellen Rochade setzt sich die Regierung nunmehr ausschliesslich aus christdemokratischen und föderalistischen Ministern zusammen. Die neu ernannten Politiker könnten jedoch unter Umständen nur kurz im Amt sein, wenn nach der Wahl eine andere Koalition an die Macht kommt. Insbesondere die Besetzung des Außenressorts mit dem einen strengen Isolationismus vertretenden FLM-Vertreter Ziegler aus Sedina bedeutet eine vielsagende Weichenstellung und offenbart die tatsächlichen Pläne Stucks. War es doch der Streit um eine Öffnung der Außenpolitik, an der die Koalition zerbrach. Mit einer weiteren internationalen Integration Livorniens wird vor dem Urnengang jedenfalls nicht mehr zu rechnen sein.
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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Antoine Pomery am 22.08.14 10:18

Pressemitteilung der APL

Die APL stellt ihr Schattenkabinett vor:

Regierungschef: Pomery
Inneres und Post: Schmidt
Äußeres und Verteidigung: Pomery
Handel und Finanzen: Schmidke
Bildung und Wohlfahrt und Gesundheit: Anker

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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von Antoine Pomery am 22.08.14 10:37

Pressemitteilung der APL:

Die APL fordert schwerpunktmässig zwei Dinge: Eine Veränderung der Außenpolitik und eine Veränderung der Sozialpolitik.

Die Arbeiterpartei der Livornier steht für eine Politik zum Wohl der Bewohner des Königreiches ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Geschlechtes oder ihrer Hautfarbe. Sie bekennt sich zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die APL und ihre Mitglieder fördern Gerechtigkeit, sozialen Ausgleich und eine am Gemeinwohl ausgerichtete pragmatische Politik. Radikale und unfinanzierbare Forderungen lehnt die APL ebenso ab wie die Privatisierung des Wohlfahrtsstaates und die Zerstörung sozialer Sicherheiten. Der Erfolg der Politik der Arbeiterpartei muss sich am Wohl der Schwächsten messen.

Wohlfahrt
Der Wohlfahrtsstaat muss erhalten bleiben. Versuche in kurzsichtiger Sparpolitik den Wohlfahrtsstaat zu reduzieren gehen in die falsche Richtung. Die materiell Schwachen Glieder der Gesellschaft haben Anrecht auf die Solidarität der Gesellschaft. Ein unrealistisch hoher Ausbau der Leistungen der Wohlfahrt läuft diesem Ziel allerdings zuwider. Vielmehr ist ein gesunder und umsetzbarer Mittelweg gefragt.

Außenpolitik
Von der außenpolitischen Isolation Livorniens aus Zeiten überholter konservativer Regierungspolitik muss sich das Königreich abwenden. Diplomatische Beziehungen und kultureller und wissenschaftlicher Austausch ebenso wie wirtschaftliche Kooperation mit allen demokratischen Staaten sind ein Gebot der Stunde. Livornien bestimmt weiterhin seine Außenpolitik selbständig und wird sich unter Regierungsbeteiligung der APL niemals einem externen Verteidigungsbündnis anschliessen. Die Eröffnung guter Beziehungen auf amtlicher Ebene mit unseren Nachbarstaaten ist jedoch überfällig.

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Re: Lienzer Nachrichten

Beitrag von P. Montoyer am 15.09.14 16:01

Medienmitteilung der SPA zur Unterhauswahl

Das Wahlvolk hat die Rechtsregierung abgewählt und die linke gestärkt. Die vereinten linken Parteien haben einen großen Sieg errungen. Die dem undemokratischen Wahlsystem geschuldete Verbannung der AAA aus dem Unterhaus bedauert die SPA. Die Sozialistische Partei ruft Antoine Pomery auf, eine Regierung unter Einbezug der SPA zu formen. Nur so kann der soziale und gesellschaftliche Wandel erreicht werden. Mit der SPA wird in Zukunft auf jeden Fall zu rechnen sein!
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